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Mrz 16

Inklusives Projekt der Kerschensteiner-Schule und Delme-Werkstätten

„Gourmetica Insularis“ oder „Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel“ Foto: Sven Westerwalbesloh

WM. Kurz vor den Ferien fand die Präsentation des inklusiven Projektes Gourmetica Insularis“ oder „Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel“ aus dem Roman „Die 13,1/2 Leben des Käpt´n Blaubär“ von Walter Moers in unserer Aula statt.

Unter der Leitung von Gabriele Kohlwey (Lehrerin für Fachpraxis Pflege) haben 13 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege – Schwerpunkt Persönliche Assistenz sowie 17 Schülerinnen und Schüler aus dem „Berufsbildungsbereich der Delme – Werkstätten“ zusammen eine Insel mit Fantasiepflanzen gestaltet, die mit einer Sprachinstallation versehen wurden.  Mithilfe der Sprachinstallationen wird näher erklärt, um was für eine Pflanze es sich handelt. Aus zwei großen Teichschalen konnte u. a. das Maul der „Gourmetica Insularis“, der fleischfressenden Wasserpflanze, dargestellt werden. Bei der Darbietung handelt es sich also um eine „Kunst-Installation“, die die Geschichte „Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel“ verbildlicht.

In Lernduos und Lerntrios haben die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Hierbei waren die Ziele, dass die Schülerinnen und Schüler fachlich, persönlich und methodisch kompetent werden, um Menschen mit Beeinträchtigungen adäquat zu fördern und zu begleiten. Für die Schülerinnen und Schüler aus der WfbM sollte das Projekt eine zusätzliche Möglichkeit geben, sich zu erproben und eigene Stärken und Grenzen zu erfahren sowie auch Teamarbeit zu üben und zu verstehen. Insgesamt wurde in 24 Unterrichtsstunden das Projekt umgesetzt.

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte die Schulband „Kerschenstone“. Ergänzend zur Präsentation gab es kleines Buffet mit Fantasieessen, das größtenteils im Hauswirtschaftsunterricht von der Lehrerin für Fachpraxis, Beate Tjarks-Müller, mit den Schülern und Schülerinnen der „Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)“ hergestellt wurde. Die Fantasiegetränke wurden von der Lehrerin für Fachpraxis, Christina Dierks, mit einer Lerngruppe gemeinsam hergestellt. Frau Kohlwey stellt am Ende fest: „Inklusion ist ansteckend“.