Sozialpädagogik

Übersicht

Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent

Ausbildungsziele

Die zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent ermöglicht die Berufsausbildung zur staatlich geprüften Sozialpädagogischen Assistentin oder zum staatlich geprüften Sozialpädagogischen Assistenten.

Die Ausbildung befähigt Sie als Zweitkraft in dem sozialpädagogischen Arbeitsfeld mit Kindern zu arbeiten. Dabei werden Sie mit den grundlegenden Anforderungen der sozialpädagogischen Einrichtungen des Elementarbereiches vertraut. Sie lernen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsprozesse im Team zu gestalten. Dazu erwerben Sie pädagogische Grundlagen wie Beobachtungsfähigkeit, Fähigkeit zur pädagogischen Beziehungsgestaltung und zur bedürfnisorientierten Planung, Durchführung und Reflexion pädagogischer Prozesse.

Inhalte

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache/Kommunikation
  • Mathematik
  • Politik
  • Sport
  • Religion

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie mit den Modulen:

Zusätzlich wird das Optionale Lernangebot unterrichtet, in dem Unterrichtsinhalte ergänzt oder vertieft werden.

Berufsbezogener Lernbereich – Praxis

Die praktische Ausbildung unterteilt sich in die Module Reflexion der praktischen Ausbildung und Durchführung der praktischen Ausbildung. Die praktische Ausbildung beträgt 840 Stunden, und für Quereinsteiger (in Klasse II) 600 Stunden. Im ersten Jahr muss die praktische Ausbildung in einem Regelkindergarten absolviert werden, im zweiten Ausbildungsjahr kommen der Bereich Krippe und Hort hinzu.

Aufnahmevoraussetzungen

In die Klasse I kann aufgenommen werden, wer den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt.

 

In die Klasse 2 der Berufsfachschule – Sozialpädagogische

Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent – kann aufgenommen werden, wer

  • eine zweijährige Berufsfachschule – Sozialpädagogik – oder eine gleichwertige fachlich einschlägige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat,
  • eine Hochschulzugangsberechtigung oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt,
  • nach Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit nachweist
  • oder nach Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung an einer Qualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von mindestens 160 Unterrichtsstunden teilgenommen hat und

a)  mindestens drei Jahre lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 Prozent einer beruflichen Vollzeitarbeitskraft tätig war oder

b)  an einer Aufbauqualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von 400 Stunden teilgenommen hat und mindestens ein Jahr lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 Prozent einer beruflichen Vollzeitarbeitskraft tätig war.

Kosten

Für Kopien, Bücher und außerschulische Seminare (eintägig und mehrtägig) entstehen Kosten.

Abschlüsse

Mit dem Abschlusszeugnis wird

  • Staatlich geprüfte Sozialpädagogische Assistentin / staatlich geprüfter
    Sozialpädagogischer Assistent zuerkannt
  • die Aufnahmevoraussetzung für den Besuch der Fachschule Sozialpädagogik erworben.
  • der erweiterte Sekundarabschluss I erworben.
Berechtigungen
  • Tätigkeit als Zweitkraft in sozialpädagogischen Einrichtungen
  • Besuch der Fachschule Sozialpädagogik
Anmeldung

Klicken Sie auf den Button um das Anmeldeformular und das Informationsblatt als PDF-Datei herunterzuladen. Wenn Sie das Formular ausdrucken wollen, benötigen Sie ein entsprechendes Programm.

Bitte reichen Sie für die Anmeldung auch die folgenden Unterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Kopie des Personalausweises
  • Kopie des Abschlusszeugnisses
  • Falls das noch nicht vorhanden ist, eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses.
Anmeldung

Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent (in Teilzeit)

Ausbildungsziele

Die Klasse II der Berufsfachschule -Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent- in Teilzeitform ermöglicht auch jungen Müttern und Vätern, die sich in der Familienphase befinden oder die ihre Familie betreuen, eine Berufsausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin/zum Sozialpädagogischen Assistenten. Durch die flexible und
individuelle Gestaltung der Ausbildungszeiten, durch den Einsatz von blended learning, durch die Verlängerung der Ausbildungszeit von 1 auf 1,5 Jahre und durch die individuelle Vereinbarung der Praktikumszeiten mit den Einrichtungen bleibt den Schülerinnen und Schülern genügend Zeit für die Betreuung der eigenen Familie.

Organisation der Ausbildung
  • 2 Tage/Woche mit jeweils 6 Stunden Unterricht,
  • 4 Blockwochen, 11 Stunden/Woche Praxis in den Einrichtungen,
  • 60 Stunden Theorie-Praxis-Modul nach Erfordernissen und Vereinbarung,
  • freie Bearbeitung digitaler Inhalte von Zuhause.
Inhalte

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache/Kommunikation
  • Mathematik
  • Politik
  • Sport
  • Religion

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie mit den Modulen:

Zusätzlich wird das Optionale Lernangebot unterrichtet, in dem Unterrichtsinhalte ergänzt oder vertieft werden.

Berufsbezogener Lernbereich – Praxis

Die praktische Ausbildung unterteilt sich in die Module Reflexion der praktischen Ausbildung und Durchführung der praktischen Ausbildung. Die praktische Ausbildung beträgt 840 Stunden, und für Quereinsteiger (in Klasse II) 600 Stunden. Im ersten Jahr muss die praktische Ausbildung in einem Regelkindergarten absolviert werden, im zweiten Ausbildungsjahr kommen der Bereich Krippe und Hort hinzu.

Aufnahmevoraussetzungen
  1. In die Berufsfachschule —Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent— kann aufgenommen werden, wer den Sekundarabschluss I — Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt und eine zweijährige Berufsfachschule — Sozialpädagogik — oder eine gleichwertige fachlich einschlägige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat,
  2. eine Hochschulzugangsberechtigung oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt,
  3. nach Abschluss einer durch Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit nachweist, oder
  4. nach Abschluss einer durch Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung an einer Qualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von mindestens 160 Unterrichtsstunden teilgenommen hat und
    a) mindestens drei Jahre lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 Prozent einer beruflichen Vollzeitarbeitskraft tätig war oder
    b) an einer Aufbauqualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von 400 Stunden teilgenommen hat und mindestens ein Jahr lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 Prozent einer beruflichen Vollzeitarbeitskraft tätig war.
Vergütung

150,—€/Monat Förderung durch das Land Niedersachsen nach positiver Antragstellung.

Kosten

Für Kopien, Bücher, Arbeitsmaterialien und außerschulische Seminare (eintägig und mehrtägig) entstehen Kosten in Höhe von ca. 150 Euro.

Abschlüsse

Mit dem Abschlusszeugnis wird

  • die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Sozialpädagogische Assistentin/Staatlich geprüfter Sozialpädagogischer Assistent“ zuerkannt.
  • unter bestimmten Voraussetzungen die Aufnahmevoraussetzung für den Besuch der Fachschule Sozialpädagogik erworben.
Berechtigungen
  • Tätigkeit als Zweitkraft in sozialpädagogischen Einrichtungen
  • Besuch der Fachschule Sozialpädagogik
Anmeldung

Klicken Sie auf den Button um das Anmeldeformular und das Informationsblatt als PDF-Datei herunterzuladen. Wenn Sie das Formular ausdrucken wollen, benötigen Sie ein entsprechendes Programm.

Bitte reichen Sie für die Anmeldung auch die folgenden Unterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Kopie des Personalausweises
  • Kopie des Abschlusszeugnisses
  • Falls das noch nicht vorhanden ist, eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses.
Anmeldung

Fachschule Sozialpädagogik

Ausbildungsziele

Die zweijährige Fachschule Sozialpädagogik ermöglicht die Berufsausbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher.

Inhalte
Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern:
  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch/Kommunikation
  • Politik
  • Naturwissenschaft
  • Mathematik
  • Religion
Berufsbezogener Lernbereich –Theorie– mit den Fächern:
  • Berufsrolle und Konzeptionen
  • Zielgruppenorientierte Arbeitsprozesse
  • Sozialpädagogische Beziehungsgestaltung
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit
  • Optionale Lernangebote

Berufsbezogener Lernbereich –Praxis–

Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen durchgeführt. Die Dauer der praktischen Ausbildung beträgt 600 Stunden.

Berechtigungen

Der erfolgreiche Abschluss berechtigt die Absolventinnen/Absolventen die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte(r) Erzieherin/Erzieher“ zu führen. Gleichzeitig wird die allgemeine Fachhochschulreife erworben, sie berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule.

Aufnahmevoraussetzungen
In die zweijährige Fachschule Sozialpädagogik kann aufgenommen werden, wer
  • den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss nachweisen kann, und wer den Berufsabschluss „Staatlich geprüfte Sozialassistentin/Staatlich geprüfter Sozialassistent“ mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik nachweisen kann und im Abschlusszeugnis mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch sowie im berufsbezogenen Lernbereich (Theorie und Praxis) nachgewiesen hat,
  • oder wer den Abschluss des Beruflichen Gymnasiums, Schwerpunkt Sozialpädagogik, oder einen pädagogischen Hochschulabschluss und ein 600 Zeitstunden  umfassendes, gelenktes sozialpädagogisches Praktikum beziehungsweise eine einjährige einschlägige Vollzeittätigkeit nachweisen kann.

Zusätzliche Aufnahmevoraussetzungen sind ein Nachweis über einen Platz für die praktische Ausbildung bis zum Beginn der praktischen Ausbildung, ein Nachweis über den vorhandenen erhöhten Immunschutz und ein Nachweis über die persönliche Zuverlässigkeit (erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, Belegart „N“).

Kosten

Für Kopien, Bücher und außerschulische Seminare entstehen Kosten. Ein Computer und eine E-Mail-Adresse müssen zur Verfügung stehen.

Anmeldung

Klicken Sie auf den Button um das Anmeldeformular und das Informationsblatt als PDF-Datei herunterzuladen. Wenn Sie das Formular ausdrucken wollen, benötigen Sie ein entsprechendes Programm.

Bitte reichen Sie für die Anmeldung auch die folgenden Unterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Kopie des Personalausweises
  • Kopie des Abschlusszeugnisses
  • Falls das noch nicht vorhanden ist, eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses.
Anmeldung

Fachschule Sozialpädagogik (in Teilzeit)

Ausbildungsziele

Die zweijährige Fachschule Sozialpädagogik in Teilzeitform über 36 Monate ermöglicht die Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin beziehungsweise zum staatlich anerkannten Erzieher. Die Sozialpädagogischen Assistentinnen/ Sozialpädagogischen Assistenten nehmen während ihrer Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin an einem ganzen Tag in der Woche am Unterricht sowie an vier weiteren Nachmittagen für jeweils 2 Stunden der Fachschule teil. An den anderen vier Tagen (Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag) stehen die sozialpädagogischen Assistenten den ausbildenden Einrichtungen am Vormittag zur Verfügung.

Inhalte
Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern
  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch/Kommunikation
  • Politik
  • Naturwissenschaft
  • Mathematik
  • Religion

Berufsbezogener Lernbereich Theorie

Ausgewählte Module aus der Unter- und Oberstufe:

  • Netzwerkarbeit und Qualitätsentwicklung
  • Diversität und Inklusion
  • Pädagogische Arbeit mit Gruppen
  • Professionelle Gestaltung von Bildungsprozessen
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften
  • Optionale Lernangebote

Berufsbezogener Lernbereich Praxis

Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen durchgeführt. Die Dauer der praktischen Ausbildung beträgt 600 Stunden.

Berechtigungen

Der erfolgreiche Abschluss berechtigt die Absolventinnen/Absolventen die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte(r) Erzieherin/Erzieher“ zu führen. Gleichzeitig wird die allgemeine Fachhochschulreife erworben, sie berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule.

Aufnahmevoraussetzungen
In die Fachschule – Sozialpädagogik – kann nur aufgenommen werden, wer den
Realschulabschluss besitzt und
  1. einen Arbeitsvertrag über mindestens 19,5 Stunden pro Woche in einer
    sozialpädagogischen Einrichtung nachweist,
  2. die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte
    Sozialpädagogische Assistentin/Staatlich geprüfter Sozialpädagogischer
    Assistent“ besitzt und im Abschlusszeugnis, das diese Berechtigung verleiht, mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich – Theorie und im berufsbezogenen Lernbereich – Praxis erreicht hat,
  3. eine gleichwertige, für die Fachrichtung einschlägige Berufsausbildung aufweist,
  4. nach dem Erwerb der Berechtigung zum Führen einer Berufsbezeichnung nach Nummer 1 eine mindestens einjährige für die Fachrichtung einschlägige Berufstätigkeit ausgeübt oder die Klasse 12 der Fachoberschule – Gesundheit und Soziales – in dem Schwerpunkt Sozialpädagogik erfolgreich besucht hat, wenn die aufnehmende Fachschule feststellt, dass der erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lässt, oder
  5. einen pädagogischen Hochschulabschluss erworben hat und
    a) einen von der Hochschule oder einer Fachschule – Sozialpädagogik –
    begleiteten Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in
    sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern erbracht hat oder
    b) mindestens ein Jahr lang eine für die Fachrichtung einschlägige
    Vollzeittätigkeit ausgeübt hat.
Kosten

Ein Computer und eine E-Mail-Adresse müssen zur Verfügung stehen. Für außerschulische Seminare entstehen pro Schuljahr Kosten in Höhe von ca. 150,- €. Weitere Kosten entstehen für die Ausleihe von Schulbüchern, Kopien und Materialien in Höhe von ca. 50,- €.

Anmeldung

Klicken Sie auf den Button um das Anmeldeformular und das Informationsblatt als PDF-Datei herunterzuladen. Wenn Sie das Formular ausdrucken wollen, benötigen Sie ein entsprechendes Programm.

Bitte reichen Sie für die Anmeldung auch die folgenden Unterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Kopie des Personalausweises
  • Kopie des Abschlusszeugnisses
  • Falls das noch nicht vorhanden ist, eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses.
Anmeldung

Fachoberschule Gesundheit und Soziales Schwerpunkt – Sozialpädagogik

Klasse 11

Ausbildungsziele

Die Fachoberschule soll die für das Fachhochschulstudium erforderlichen Fach- und Methodenkompetenzen vermitteln und darüber hinaus die für die Berufsausübung und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben notwendigen Human- und Sozialkompetenzen fördern. Sie führt nach dem erfolgreichen Abschluss der Klasse 12 zur Fachhochschulreife.

Aufnahmevoraussetzungen

Das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales ist ein berufliches Aufbaugymnasium. Die allgemeine Hochschulreife (ABITUR) wird nach einer dreijährigen Ausbildung erlangt.

Inhalte

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Mathematik
  • Politik
  • Sport
  • Religion

Berufsbezogener Lernbereich mit den entsprechenden Fächern der Fachrichtung und des Schwerpunktes Sozialpädagogik mit den Lerngebieten

  • Erziehungs- und Bildungsprozesse
  • Aufgaben der Sozialpädagogik/Sozialarbeit
  • Individuelle Entwicklungsprozesse
  • Kulturelle Ausdrucksformen
Gliederung der Ausbildung

An 3,5 Tagen in der Woche wird eine praktische Ausbildung (= 960 Stunden Praktika; siehe Übersicht unten) in außerschulischen Einrichtungen durchgeführt. Der fachbezogene Unterricht (= 12 Stunden) wird an 1,5 Tagen/Woche erteilt.

Praktika

Die Praktika sollen nach folgendem Plan abgeleistet werden:

  • Pflegerisches Praktikum ( z. B. Krankenhaus, Altenheim, ambulante Pflege, heilpädagogische Einrichtungen oder Behinderteneinrichtungen, Dementenbetreuung), Umfang 300 Stunden
  • Sozialpädagogisches Praktikum ( z. B. Kinder- und Jugendheime, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendverbände, Jugendbildungseinrichtungen, Ferienfreizeit, Jugendamt, Beratungsstellen), Umfang 400 Stunden
  • Vorschulische Einrichtungen, Umfang 260 Stunden.

Die Schule übt die Aufsicht über die Durchführung der praktischen Ausbildung aus.

Sonstiges

Für Kopien, Bücher und außerschulische Seminare (eintägig und mehrtägig) entstehen Kosten.

Ausbildungsförderungsmittel können beantragt werden.

Klasse 12

Ausbildungsziele

Die Fachoberschule soll die für das Fachhochschulstudium erforderlichen Fach- und Methodenkompetenzen vermitteln und darüber hinaus die für die Berufsausübung und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben notwendigen Human- und Sozialkompetenzen fördern. Sie führt zur Fachhochschulreife.

Aufnahmevoraussetzungen

In die Klasse 12 der Fachoberschule Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Sozialpädagogik, kann aufgenommen werden, wer den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Abschluss besitzt und eine mindestens zweijährige erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung und den Berufsschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Abschluss oder eine mindestens fünfjährige einschlägige hauptberufliche Tätigkeit nachweist.

Aufgenommen werden kann auch, wer den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss nachweist, zum Beispiel

  • den einer zweijährigen Berufsfachschule, die zu einem schulischen Abschluss führt und einem anschließenden fachbezogenen Praktikum von insgesamt 960 Stunden,

oder

  • den einer einjährigen Berufsfachschule für Realschulabsolventen/-absolventinnen und einem anschließenden fachbezogenen Praktikum von insgesamt 960 Stunden,

oder

  • den einer 11. Klasse eines Beruflichen Gymnasiums und einem anschließenden fachbezogenen Praktikum von insgesamt 960 Stunden.
Inhalte

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern:

  •  Deutsch
  •  Englisch
  •  Mathematik
  •  Naturwissenschaft
  •  Politik
  •  Sport
  • Religion

Berufsbezogener Lernbereich mit den Fächern:

  •  Informationsverarbeitung
  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • Sozialpädagogik mit den Lerngebieten:
    • Erziehungs- und Bildungsprozesse in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung
    • Aufgaben der Sozialpädagogik/Sozialarbeit
    • Individuelle Entwicklungsprozesse
    • Kulturelle Ausdrucksformen

 

Sonstiges

Für Kopien, Bücher und außerschulische Seminare (eintägig und mehrtägig) entstehen Kosten.

Ausbildungsförderungsmittel können beantragt werden.

Anmeldung

Klicken Sie auf den Button um das Anmeldeformular und das Informationsblatt als PDF-Datei herunterzuladen. Wenn Sie das Formular ausdrucken wollen, benötigen Sie ein entsprechendes Programm.

Bitte reichen Sie für die Anmeldung auch die folgenden Unterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Kopie des Personalausweises
  • Kopie des Abschlusszeugnisses
  • Falls das noch nicht vorhanden ist, eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses.
Anmeldung
Anmeldung

Klicken Sie auf den Button um das Anmeldeformular und das Informationsblatt als PDF-Datei herunterzuladen. Wenn Sie das Formular ausdrucken wollen, benötigen Sie ein entsprechendes Programm.

Bitte reichen Sie für die Anmeldung auch die folgenden Unterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Kopie des Personalausweises
  • Kopie des Abschlusszeugnisses
  • Falls das noch nicht vorhanden ist, eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses.
Anmeldung

Berufliches Gymnasium Gesundheit-Soziales - Schwerpunkt Sozialpädagogik

Ausbildungsziele

Das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales ist ein berufliches Aufbaugymnasium. Die allgemeine Hochschulreife (ABITUR) wird nach einer dreijährigen Ausbildung erlangt.

Gliederung der Ausbildung

Die dreijährige Ausbildung teilt sich in eine einjährige Einführungsphase (Klasse 11) und eine zweijährige Qualifikationsphase (Klasse 12 und Klasse 13) auf.

Eine der Zielsetzungen in der Einführungsphase ist es, – mit Rücksicht auf die verschiedenen Vorkenntnisse der Schüler/-innen – in den Profil-, Kern- und Ergänzungsfächern die notwendigen theoretischen Grundlagen für eine erfolgreiche Teilnahme in der Qualifikationsphase zu schaffen.

In der Qualifikationsphase werden die Inhalte in den Profilfächern, den Kernfächern und den Ergänzungsfächern vertieft und die vorgeschriebenen Qualitätsstandards für das Zentralabitur vermittelt. Der Schwerpunkt liegt im ökotrophologisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

Die Fächer in der Abiturprüfung

Das erste Prüfungsfach ist das beruflich orientierte Profilfach Ernährung.
Das zweite und das dritte Prüfungsfach müssen zwei der drei Fächer Deutsch oder Englisch oder Mathematik sein.
Das vierte Prüfungsfach ist Betriebs- und Volkswirtschaft.
Das fünfte Prüfungsfach kann aus Deutsch, Englisch, Spanisch, Mathematik oder Biologie ergänzend gewählt werden.
Das vierte oder fünfte Prüfungsfach wird nach Wahl des Schülers/der Schülerin nur mündlich geprüft.

Berechtigungen

Mit dem erfolgreichen Ablegen der Abiturprüfung nach Klasse 13 des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales wird die allgemeine Hochschulreife erlangt. Sie berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen.

Aufnahmevoraussetzungen

In das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales kann aufgenommen werden, wer den Erweiterten Sekundarabschluss I nachweist.

Für Gymnasialschüler und Gymnasialschülerinnen des G8 (Abitur nach 12 Jahren) gelten besondere Bedingungen, die wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen abklären.

Es können auch Schüler/-innen aufgenommen werden, die noch keine zweite Fremdsprache erlernt haben. Diese Schüler/-innen müssen durchgehend am Fremdsprachenunterricht in Spanisch teilnehmen.

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